VW Clubs in Deutschland

Der Volkswagen, der VW, ist ein Kultobjekt, keine Frage. Und deshalb ist es auch kein Wunder, dass es genug Autoclubs gibt, in denen sich auch die Fahrer von VWs aller möglicher Modelle und Serien organisieren. Diese sind natürlich jenseits aller Pannenhilfen oder Mobilitätsunterstützern zu sehen. Es handelt sich dabei um Menschen, die schlicht und einfach Fans ihrer Autos sind und dieses Fandasein gemeinsam mit Gleichgesinnten ausleben möchten. Und auch im Jahr 2012 wird es neue Modelle von VW geben.

Das Auto nimmt hierbei den Stellenwert jedes beliebigen Objektes an, um das sich Fans in Clubs scharen. Der VW Scirocco ist ein Kind der 1980er Jahre, ebenso wie es die ersten Golfs und Polos von VW sind. In Zeiten, wo Autofahren noch kein Geschenk war, wo man sich um den Spritpreis noch nicht viele Sorgen machen musste, konnte man sich durchaus zum Fahren um des Fahrens Willen zusammentun und musste dabei noch nicht mal ein schlechtes Gewissen haben. So entstanden aus losen Gruppierungen Mitte der 1980er Jahre zahlreiche Automobilclubs gerade um die beiden Modelle Scirocco und Golf, bzw. Polo.

Viele dieser Clubs sind bis heute aktiv und zählen eine sehr stattliche Anzahl von Mitgliedern. Ein wichtiges Merkmal mag sein, dass die Clubmitglieder miteinander großgeworden sind und ihrer Leidenschaft für das gemeinsame Auto über die Jahrzehnte gefrönt haben. Der Wagen war nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Kultobjekt, das gehegt und gepflegt werden wollte. Manchmal sogar Statussymbol - auch wenn der Status natürlich nicht in den Porsche- und Mercedes Benz-Regionen anzusiedeln ist.

Ein Autoclub ist in erster Linie Identifikationshilfe für Gleichgesinnte, und ermöglicht es seinen Mitgliedern, das gemeinsame Hobby auszuleben, zum Beispiel bei der Wahl der Autoersatzteile. Der Volkswagen ist natürlich ein urdeutsches Phänomen, das zwar in alle Welt exportiert wurde, aber letztlich doch zu Deutschland gehört wie die Currywurst und die Alpen. Deswegen ist die hohe Dichte von VW Clubs in Deutschland letztlich auch kein Wunder!